Flüchtlingshelferfest 2017

flüchtlingshelfer20171013 01bDer Einladung zum zweiten Flüchtlingshelferfest im Pfarrzentrum Heilige Familie waren über 80 Personen gefolgt. Das bunte Netzwerk der vielen in der Flüchtlingsarbeit in Kamen Engagierten (Stadtverwaltung / EnTrA / ProMensch / Sprachkursler / Möbellogistik / Kinderbetreuung / O-Punkt-Beratungsarbeit / Patenschaften) wurde ansichtig. Die Band aus der evangelischen Jugendkirche in Hamm war gekommen, um den Abend musikalisch zu bereichern.

Als Alaa, ein junger Flüchtling aus Aleppo, Mitglied der Band, den Song „home“ zum Vortrag brachte, wurde es still im Saal. Hier sang jemand, der seine Heimat verloren hatte und nun in einem neuen Netzwerk der Verbundenheit angekommen war, das ihm Heimat bot. Wie viele Menschen - in unser Land gespült – entpuppen sich als wahre Schätze, als echter Reichtum! Die Trennlinie verläuft eben nicht mehr zwischen Christen, Muslimen und Juden; auch nicht zwischen Gläubigen und Nicht-Glaubenden. Die eigentliche Trennlinie verläuft zwischen denen, die bei der Not und dem Leid des Nächsten stehen bleiben und denen, die einfach ihres Weges gehen und eben weiter gehen. Zum Fest waren Menschen versammelt, die sich von der Not des Nächsten hatten anrühren lassen.