„Ich kann Euch nur meine Tränen schenken!“

sarajewo mai13 3a...hören wir am Ende einer Arbeitswoche in Sarajevo von einer Frau, der wir – unter ärmlichsten Verhältnissen lebend – ihre Wohnung renoviert hatten. 8 Männer waren aufgebrochen, um Menschen zu helfen, denen das Leben bisher in der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas nicht viel Gutes beschert hatte. Einige hatten sich dafür eigens Urlaub genommen.

 In welch erbärmlichen Zuständen Menschen auf unserem europäischen Kontinent leben müssen, hatte sich keiner vorher so ausmalen können. Umso mehr traf die obige Aussage: eine Frucht gelebter Liebe. Morgen für Morgen hatten wir uns am Evangelium des Tages orientiert und dann bis zu 12 Stunden hart gearbeitet. Am Ende der Tage stand die Erkenntnis: Es ist nicht leicht, sich im Verlauf des Tages immer neu an das Motto des Tages zu erinnern. Aber es tut gut, wenn wir es gemeinsam machen können. Dann bleibt der Impuls lebendig und hilft, das Leben zu prägen.

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